Grand Prix de la Chanson de Tralala

  • Mit Punkte aus der Schweiz und Österreich. Mal eben als Deutscher in Salzburg oder Basel ins Handynetz eingewählt und abgestimmt. Nicht wirklich etwas, was man auch noch positiv hervorheben sollte, ist es schließlich im Westentaschenformat genau das gleiche, was man den ganzen Balkan- und Osteuropa-Connections seit Jahrzehnten zurecht vorwirft. Nämlich aus der Fremde fürs eigene Herkunftsland anzurufen, nicht weil der Song überzeugt, sondern weil es bloß um den Nationalstolz-Schwanzlängen-Vergleich geht.

  • Mit Punkte aus der Schweiz und Österreich. Mal eben als Deutscher in Salzburg oder Basel ins Handynetz eingewählt und abgestimmt. Nicht wirklich etwas, was man auch noch positiv hervorheben sollte, ist es schließlich im Westentaschenformat genau das gleiche, was man den ganzen Balkan- und Osteuropa-Connections seit Jahrzehnten zurecht vorwirft. Nämlich aus der Fremde fürs eigene Herkunftsland anzurufen, nicht weil der Song überzeugt, sondern weil es bloß um den Nationalstolz-Schwanzlängen-Vergleich geht.

    Es gab je zwei Punkte aus Österreich, der Schweiz und Estland . Das nächstbeste Ergebnis war dann Platz 12 in der Ukraine und Platz 13 in Armenien. Österreich und Schweiz kann auch einfach daran liegen, dass man dort in Teilen auch deutsches Radio hört und den Titel bereits kannte.

  • Ich hab mir das Ganze schon lange nicht mehr angeschaut. Und ich würde auch den Modus dergestalt ändern, dass ein Beitrag nicht nur drei Minuten dauern darf, sondern vielleicht auch sechs oder acht. Denn viele Klassiker der Musikgeschichte hätten bei einem Format von nur drei Minuten niemals funktioniert. Aber offensichtlich will man das nicht, weil so etwas nicht radiogerecht ist.

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Die drei Minuten sind aber wegen der Chancengleichheit. Sonst steht da einer zehn Minuten auf der Bühne.

    Acht-Minuten-Songs sterben eh aus. Spotify zahlt ab der 30. Sekunde. Wenn das Lied bis dahin nicht geknallt hat und weggedrückt wird, fließt kein Geld. Ein gepflegtes 3-Minuten-Intro bringt da nichts. Außerdem soll es natürlich auf Dauerschleife laufen, da sind 8 Minuten auch nicht hilfreich. In der Zeit hat ein Dreiminüter im Replay schon fast drei Mal so viel Geld verdient.

  • Die drei Minuten sind aber wegen der Chancengleichheit. Sonst steht da einer zehn Minuten auf der Bühne.

    Acht-Minuten-Songs sterben eh aus. Spotify zahlt ab der 30. Sekunde. Wenn das Lied bis dahin nicht geknallt hat und weggedrückt wird, fließt kein Geld. Ein gepflegtes 3-Minuten-Intro bringt da nichts. Außerdem soll es natürlich auf Dauerschleife laufen, da sind 8 Minuten auch nicht hilfreich. In der Zeit hat ein Dreiminüter im Replay schon fast drei Mal so viel Geld verdient.

    Ja, genau dieses Verhalten des durchschnittlichen Musikkonsumenten bedauere ich so sehr. :(


    Doch zumindest bei mir sterben 8-Minuten-Songs nicht aus. Hab mir gestern das neue Album von Axel Rudi Pell zugelegt. Da sind auch wieder zwei 8-Minuten-Songs drauf, die beide richtig gut sind. Aber ich höre ja auch kein Radio und schaue auch keinen Grand Prix. :)

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Und ich nutze kein Spotify - aus Überzeugung.

    Schallplatten und Tonträger habe ich genug,da brauche ich nix,was ich auch noch abonnieren müßte und was auch nur online läuft.


    Grobschnitt mit "Solar Music" PArt I und II lief in den frühen 70ern ungekürzt im Radio - obwohl dat Teil 33 Minuten lang ist.

    Nachrichten ? - klar,die kamen eben 3 Minuten später.


    Der Wettbewerb ESC ist auch eher als Event zu verstehen.

    Ich habe mir das gegönnt und hier entsprechend kommentiert - es waren auch einige Lieder dabei,die mir gefielen.

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • Der Wettbewerb ESC ist auch eher als Event zu verstehen.

    Ich habe mir das gegönnt und hier entsprechend kommentiert - es waren auch einige Lieder dabei,die mir gefielen.

    Wenn Du das sagst, muss ich das vielleicht auch mal tun. Wobei es wohl eher darauf hinauslaufen wird, dass ich mir nachträglich ein Urteil bilde. Und genügend Fachkompetenz gibt's ja Gott sei Dank hier. :) :smile: :cool:

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Die drei Minuten sind aber wegen der Chancengleichheit. Sonst steht da einer zehn Minuten auf der Bühne.

    Mal ganz abgesehen davon, dass 25 Lieder mal 8 Minuten dann irgendwann auch des Guten zuviel sind.

    Mir würde das nichts ausmachen, wenn gute Songs dabei sind. :)

    Wer einen anderen als Idioten verkaufen will ist selbst ein Idiot.

  • Der NDR hat zum wiederholten Male angekündigt, den ESC-Vorentscheid zu überarbeiten.

    Vermutlich darf das TV-Publikum nächstes Jahr zwischen sieben statt nur sechs im HInterzimmer ausgekungelten Songs wählen. Aus NDR-Sicht dürfte das mehr als genug Überarbeitung sein...

  • Der Eurovision Song Contest 2023 findet in Großbritannien (UK) statt. Nach der Absage an die Ukraine hat sich die EBU mit der BBC über die Ausrichtung geeinigt. Das ukrainische Kalush Orchestra hatte mit "Stefania" den ESC 2022 gewonnen.


    Schon als bekannt wurde, dass die Ukraine aufgrund des aktuellen Krieges den ESC 2023 nicht ausrichten kann, kündigte die Europäische Rundfunkunion (EBU) Gespräche mit der britischen BBC an. Diese liefen nun auch offiziell erfolgreich. Im kommenden Jahr sind die Big Five, also die Länder mit den größten Zuschauermärkten (Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien (UK) und Frankreich), sowie die Ukraine als aktueller Gewinner automatisch fürs Finale gesetzt. Es gibt also wieder 26 Starter im Finale, wie zuletzt in Rotterdam 2021. Außerdem arbeitet die BBC mit Vertretern des ukrainischen Rundfunks Suspilne zusammen, um ukrainische Elemente in die Shows zu integrieren. Wie das Logo der Show aussieht, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Normalerweise enthält das "V" des "Eurovision"-Schriftzugs die Flagge des Gastgeberlandes...


    BBC richtet ESC 2023 aus



    Beim Eurovision Song Contest 2022 erreichte Armenien nur Platz 20. Doch jetzt ist "Snap" von Rosa Linn dabei, im Nachhinein alle Songs des Wettbewerbs zu übertreffen.


    Rosa Linn war vor dem ESC 2022 in Turin sicherlich die Kandidatin, über die es am wenigsten zu erfahren gab. Nahezu überall war außer dem offiziellen Pressetext über sie nichts zu finden. Sie sei ein Mädchen aus Wanadsor, der drittgrößten Stadt Armeniens, und alles habe gegen sie gesprochen, so der Inhalt: Ein unbekanntes Mädchen aus einer international unbekannten Stadt. Aber mit harter Arbeit und Beharrlichkeit wolle sie dem entgegentreten, so ließ sich Rosa Linn zitieren. Und rund zwei Monate nach dem ESC lässt sich feststellen: Das hat sie geschafft. Rund um ihren Titel "Snap" ist ein richtiger Hype entstanden, dessen Ende nicht in Sicht ist....


    Armeniens ESC-Song "Snap" von Rosa Linn wird weltweiter Hit

  • Diesen Hype um "Snap" muß man nicht verstehen.

    Ist ganz nett,kann man mal an einem lauen Sommerabend an einem Lagerfeuer hören,aber dann is´auch genug damit.

    ich kannte wen
    der litt akut
    an Fußballwahn
    und Fußballwut
    (Joachim Ringelnatz)

  • Seit 2015 belegt Deutschland im ESC-Finale durchgehend den letzten oder vorletzten Platz, mit Ausnahme von Michael Schulte 2018.


    Die ARD will nun mal wieder am Vorentscheid schrauben, aber bloß nicht zu viel. Die Neuerung bezieht sich darauf, nun erstmal Bewerbungen via Tik Tok mit einzubeziehen.


    Das wird ganz bestimmt den internationalen Durchbruch bringen. Riesenidee! Wie kommt man bloß auf solch einen coolen Move?


    Hashtag #UnserLiedFürLiverpool


    Der Sieg wird unser sein!!! :jaaa: