Änderung der Aufstiegsregelung in den Regionalligen zur 3. Liga

  • Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nach langem Streit eine neue Aufstiegsregelung für die 3. Liga gefunden.


    Demnach steigen die Meister der Regionalligen Südwest und West künftig direkt auf. Zwei weitere Aufsteiger werden aus den Staffeln Nord, Nordost und Bayern ermittelt. Dabei steigt ein Meister aus diesen drei Staffeln in einem jährlich rotierenden System direkt auf, den vierten Startplatz für die 3. Liga spielen die beiden übrigen Meister in Aufstiegs-Play-offs aus.


    „Mit der nun vorliegenden Variante, die von allen getragen wird, haben wir eine, wie ich finde, sehr vernünftige Lösung gefunden“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch zum Beschluss des Bundestages: „Ob wir in drei Jahren eine veränderte Situation haben und sich daraus wieder andere Möglichkeiten oder eine Neubewertung ergeben – das lässt sich heute nicht seriös vorhersagen. Ich bleibe dabei, für heute gilt: Unter allen schlechten Lösungen halte ich diese für die mit Abstand beste.“


    https://www.reviersport.de/art…-fuer-die-west-vertreter/

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!

  • Nein


    Ab der Spielzeit 2020/21 wird in einem jährlich rotierenden Turnus eine der drei Staffeln einen direkten Aufsteiger stellen, die übrigen beiden Meister duellieren sich in Play-offs um das verbleibende Ticket für die Drittklassigkeit.


    Nach Ende der laufenden Spielzeit geht es zwischen den Meistern aus West und Nordost um das verbleibende Ticket.

  • Wenn die Deutschen mal von den Briten lernen könnten und dem eigenen Urteil im Plenum Lauf ließen, könnte man hoffen, dass das ganze im DFB-Bundestag durchrasselt und sich dort eine Mehrheit für eine Freistaatenlösung fände. Eise - es ist nicht Schluss! Das geht so lange weiter, wie dieser Witz Existenz hat.

  • Wenn die Deutschen mal von den Briten lernen könnten und dem eigenen Urteil im Plenum Lauf ließen, könnte man hoffen, dass das ganze im DFB-Bundestag durchrasselt und sich dort eine Mehrheit für eine Freistaatenlösung fände. Eise - es ist nicht Schluss! Das geht so lange weiter, wie dieser Witz Existenz hat.

    "im DFB-Bundestag durchrasselt"? Der hat's doch gerade beschlossen.

  • „Mit der nun vorliegenden Variante, die von allen getragen wird, haben wir eine, wie ich finde, sehr vernünftige Lösung gefunden“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch zum Beschluss des Bundestages: „Ob wir in drei Jahren eine veränderte Situation haben und sich daraus wieder andere Möglichkeiten oder eine Neubewertung ergeben – das lässt sich heute nicht seriös vorhersagen. Ich bleibe dabei, für heute gilt: Unter allen schlechten Lösungen halte ich diese für die mit Abstand beste.“

    Da muss ich der grauen Eminenz aus Bayern ausnahmsweise sogar recht geben. (Ich mag den Kerl nicht, aber er er is scho a Hund ;) )
    Der Beschluss ist demokratisch gefallen und aufgrund der Diskussionen und Vorschläge der Betroffenen gefasst. Er berücksichtigt auch die föderale Vielfältigkeit unseres Landes und damit die unterschiedlichen Gegebenheiten der Großregionen.
    4er-Lösung mit Freistaatenliga wäre auch eine interessante und mögliche Option gewesen, wurde aber von den Betroffenen verworfen (wobei Koch und seine Bayern da schon sehr geschickt taktiert haben).
    Nun sollen sie ein paar Jahre so spielen, dann kann man aufgrund einer Auswertung bzw. evtl. geänderten Bedingungen neu prüfen.
    Der Zwitterstatus der Regionalligen als Schnittstelle zwischen verkappten Profis und "Edelamateuren" macht es eben immer schwierig, eine für alle optimale Lösung zu finden.

  • Irgendwie ist es auch recht interessant, dass jetzt die Kritik praktisch nur aus dem Nordosten kommt. Aus dem Norden und aus Bayern hört man wenig bis nichts.

    "Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.." (Albert Einstein)

  • Irgendwie ist es auch recht interessant, dass jetzt die Kritik praktisch nur aus dem Nordosten kommt. Aus dem Norden und aus Bayern hört man wenig bis nichts.

    Dort hatte man sich auch schon 2017 positiv zu dieser "Lösung" geäußert, zum eigenen Nachteil. Die Übergangs- als Dauerlösung hätte für beide Verbände eine höhere Aufstiegswahrscheinlichkeit bedeutet. Über Motive (Posten?) darf man gern spekulieren :-)