November-Lockdown: Auswirkungen auf die Regionalligen

  • Bisher bekannte RL-Auswirkungen:


    Regionalliga Nord (Bundesländer HB, HH, NI, SH): Aussetzung des Spielbetriebs bis Ende November.


    Regionalliga Nordost (Bundesländer BB, BE, MV, SN, ST, TH): Aussetzung des Spielbetriebs bis auf Weiteres. Im Bundesland Brandenburg wurde die Regionalliga als semiprofessionelle Liga eingestuft, was Training und (Geister-)Spielbetrieb erlaubt - betrifft die Vereine aus (Potsdam-)Babelsberg, Cottbus, Fürstenwalde, Rathenow und Luckenwalde.


    Regionalliga West (Bundesland NW): Einstufung bzgl. Profi- oder Amateurstatus erfolgt wohl am Mo, 02.11.20.


    Regionalliga Südwest (Bundesländer BW, BY, HE, RP, SL): Bisher nur Absetzung des 13. Spieltags. Es wurden vom Ausrichter der Liga alle Bundesländer zum Status der Regionalliga angefragt. Medial bekannte Antworten bisher: In den Bundesländern Hessen und Saarland wurde die Regionalliga Südwest als professionelle Liga eingestuft, dies umfasst 8 RL-Vereine. Das Bundesland Bayern ist in dieser Liga wegen Alzenau relevant.


    Regionalliga Bayern (Bundesland BY): Entscheidung über ein Vorziehen der Winterpause erfolgt am Mo, 02.11.20.

  • ich hoffe inständig, dass weitergespielt wird!

    Im Nordosten würde wohl auch mit Profi-Status der Liga in allen Ost-Ländern nicht weitergespielt, da diese dann als Geisterspiele ausgetragen werden müssten. In NRW hat Laschet ja eine 15 Millionen-Hilfe für Regionalligisten angekündigt, da wären Geisterspiele sicher verkraftbarer.

  • ich hoffe inständig, dass weitergespielt wird!

    Im Nordosten würde wohl auch mit Profi-Status der Liga in allen Ost-Ländern nicht weitergespielt, da diese dann als Geisterspiele ausgetragen müssten. In NRW hat Laschet ja eine 15 Millionen-Hilfe für Regionalligisten angekündigt, da wären Geisterspiele sicher verkraftbarer.

    zumal sich für mich immer noch nicht das Argument mit den Geisterspielen erschließt. Ich nehme jetzt exemplarisch mal die Regio West! Abgesehen von Essen, Aachen, Oberhausen, Wuppertal und Münster hat kein anderer Verein signifikante Zuschauerzahlen und finanziert sich größtenteils aus den Zuschauereinnahmen! Heißt: Die Probleme bei Geisterspielen haben demnach nur die "großen 5"! Der Rest spielt doch sonst auch vor nicht mehr als 250 Zuschauern... da halten sich die finanzielle Einbußen doch in Grenzen.. Die großen generieren Geld aus den Livestreams und bekommen dann jetzt auch noch was aus dem Hilfspaket.. sollte doch locker zu packen sein

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!

  • Im Nordosten würde wohl auch mit Profi-Status der Liga in allen Ost-Ländern nicht weitergespielt, da diese dann als Geisterspiele ausgetragen müssten. In NRW hat Laschet ja eine 15 Millionen-Hilfe für Regionalligisten angekündigt, da wären Geisterspiele sicher verkraftbarer.

    zumal sich für mich immer noch nicht das Argument mit den Geisterspielen erschließt. Ich nehme jetzt exemplarisch mal die Regio West! Abgesehen von Essen, Aachen, Oberhausen, Wuppertal und Münster hat kein anderer Verein signifikante Zuschauerzahlen und finanziert sich größtenteils aus den Zuschauereinnahmen! Heißt: Die Probleme bei Geisterspielen haben demnach nur die "großen 5"! Der Rest spielt doch sonst auch vor nicht mehr als 250 Zuschauern... da halten sich die finanzielle Einbußen doch in Grenzen.. Die großen generieren Geld aus den Livestreams und bekommen dann jetzt auch noch was aus dem Hilfspaket.. sollte doch locker zu packen sein

    Denen werden wohl überall die Sponsoren im Genick hängen, dass sie ihnen die Gelder kürzen, wenn sie nicht vor Zuschauern zu sehen sind.

  • zumal sich für mich immer noch nicht das Argument mit den Geisterspielen erschließt. Ich nehme jetzt exemplarisch mal die Regio West! Abgesehen von Essen, Aachen, Oberhausen, Wuppertal und Münster hat kein anderer Verein signifikante Zuschauerzahlen und finanziert sich größtenteils aus den Zuschauereinnahmen! Heißt: Die Probleme bei Geisterspielen haben demnach nur die "großen 5"! Der Rest spielt doch sonst auch vor nicht mehr als 250 Zuschauern... da halten sich die finanzielle Einbußen doch in Grenzen.. Die großen generieren Geld aus den Livestreams und bekommen dann jetzt auch noch was aus dem Hilfspaket.. sollte doch locker zu packen sein

    Denen werden wohl überall die Sponsoren im Genick hängen, dass sie ihnen die Gelder kürzen, wenn sie nicht vor Zuschauern zu sehen sind.

    aber auch da nochmal: Ich nehme jetzt so Mannschaften wie Homberg oder Bergisch Gladbach. Wie hoch ist denn bei den meist dort eh schon lokal bekannten Sponsoren der mediale Mehrwert durch so ne Bande? Gefühlt gleich 0! Auch hier würde ich dieses Argument eher bei den "Großen" gelten lassen! Ist schon ein Unterschied, ob Firma XY in Wegberg oder in Essen ne Bande stehen hat...

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!

  • Schwierige Situation. Bei Profi-Status einer Liga wären zwar nur Geisterspiele möglich, aber man kommt wenigstens im Spielplan voran. Selbst wenn der Lockdown nur für November gilt, umfasst dieser ja auch Trainingsverbot. Sprich, man könnte im Dezember nicht gleich wieder starten und dazu kommt noch die Witterung. Im Nordosten gibt es wohl erste Überlegungen eventuell nur eine Halbserie auszutragen.

  • Schlussendlich hat man mit dem saisonstart zu Lange gewartet. Aber das soll kein Vorwurf der Politik sein.


    Ich glaube nicht, dass es zu einem Dritten Lockdown im Februar kommt. Möglich im Januar, das würde aber die Regionalligen nicht tangieren. Bayern ist mit dem Spielplan so oder so aus dem Schneider, der Nordosten und Norden hat auch viel Zeit. Kritisch ist hier der Westen und Südwesten, aber das sind auch die Ligen, die bei einer Einstufung als Profiliga, weiterspielen würden.

    Aber es war jedem Verein vorab bekannt, dass auch wieder die Qutientenregelung zur Anwendung kommen kann.

  • RedOne1907 klar, Essen hat viel höhere ZS-Einnahmen als zum Beispiel Homberg oder Wegberg. Aber bei diesen Vereinen sind auch die Ausgaben viel geringer als in Essen, weshalb die Zuschauereinnahmen auch dort sehr wichtig sind.

    Es ist aber auch wahrscheinlicher, dass die Saison komplett gespielt wird, wenn im November Spiele unter Auschlus der Zuschauer gespielt werden können, das darf man auch nicht vergessen.

    Sollte im November und Dezember nicht gespielt werden, kommt Schnell der Ruf nach nur einer Halbserie auf und dann sind noch mehr Heimspiele davon betroffen.

    Außerdem gibt es ja immer noch die Möglichkeit von Live Streams oder TV Übertragungen. Gerade im Herbst oder Winter immer eine Option.

    Eine Quotientenregel wird es nur geben, wenn mindestens die Hälfte der Spiele der Rückrunde absolviert werden können.

  • Es ist aber auch wahrscheinlicher, dass die Saison komplett gespielt wird, wenn im November Spiele unter Auschlus der Zuschauer gespielt werden können..

    Sollten nur Geisterspiele möglich sein, wären die Voraussetzungen nicht anders als in jener Situation, welche im Frühjahr zum Abbruch der Saison ab den RL abwärts führte. Für die weitaus meisten Regionalligisten und wahrscheinich auch Oberligisten ist ein Spielbetrieb unter diesen Bedingungen einfach nicht finanzierbar.

    Schade, dass diese durchaus verhersehbare Situation nur vom NordFV berücksichtigt wurde, während die Verantwortlichen der RL SW, West und Nordost diese idotische Illusionen hatten, in verkürzter Zeit mit Mammutligen regulär zu Ende spielen zu können.

    "Wer nicht alles gibt, gibt nichts!" (Alfred Kunze)

  • Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, waren die Verbandsfürsten bei uns im GbR-Südwesten für eine Teilung der Liga. Auch einige Vereine wollten die Teilung, aber leider nicht genug. Eine knappe Mehrheit war für die Mammutsaison.

    #Gegen Aufstockung der 3. Liga auf 22

    #Gegen 5 Absteiger

  • Auch wenn ich es schade finde, aber dann soll eben versucht werden die Hälfte der Spiele auszutragen, damit die Saison mit Aufsteigern und vor allem Absteigern, gewertet werden kann. Weil alles andere wäre quatsch, wenn es z.B. wieder nur Aufsteiger geben würde....

  • Bis auf die Regionalligen Nordost und Nord, die in den kommenden Wochen pausieren werden, hoffen andere Regionalligisten auf eine Fortsetzung des Spielbetriebs. So auch die Kickers Offenbach.

    In der Regionalliga Südwest steht eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebs noch aus.

    Doch schon jetzt drohen Klubs wie die Kickers Offenbach mit Klagen. Klar, für den hessischen Kultklub, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, läuft die Saison bislang vielversprechend. 22 Punkte stehen nach elf Spielen zu Buche. Nur vier Zähler beträgt der Rückstand auf Tabellenführer TSV Steinbach Haiger. Alles noch machbar, was den ersehnten Drittliga-Aufstieg am Bieberer Berg angeht.


    https://www.reviersport.de/art…it-rechtlichen-schritten/



    sehr gut OFC! Ich hoffe RWE zieht da mit!

    Seit wir zwei uns gefunden .... OHHHHHHHH RWE!!