Themenfremdes aus anderen Threads

  • ps: Exkurswunsch: das Nest Herne wird nach Bochum eingemeindet

    Die Bochumer würden sich bedanken :schreck2:

    Diese Eingemeindungsfantasien gab es ja in den 1970er bereits einmal, weshalb sich letztendlich Herne und Wanne-Eickel zusammenschlossen, um genau dies zu verhindern. Heutzutage würde niemand mehr das verarmte Herne freiwillig aufnehmen. Zudem kommt Herne im Leumund gleich nach Hagen...


    ...

    Deshalb bin ich ein Gegner von Eingemeindungen, wobei es im Einzelfall natürlich rationale Argumente geben kann. Bin allerdings auch sonst kein Freund von Großstrukturen (und z.B. auch nicht von Vereinsfusionen)

    Manche Zusammenschlüsse sind durchaus sinnvoll, nicht nur auf Städte (und ihre Speckgürtel) bezogen. Wenn z.B. Freiburg Merzhausen eingemeinden würde, wo außer Ortsausgangs- und Eingangsschilder überhaupt kein Übergang mehr zu erkennen ist oder Berlin z.B. Teltow, Kleinmachnow oder auch Hoppegarten, Neuenhagen usw.

    Wenn aber, wie z.B. in M-V oder Brandenburg teilweise so reformiert und fusioniert wird, dass dabei Landkreise herauskommen, die teilweise doppelt so groß wie das Saarland sind, fehlt mir jegliches Verständnis hinsichtlich eines Nutzens der dortigen Bewohner.

  • Aber ohne Ortsschild merkst du nicht, wo du von Nürnberg nach Schwabach kommst. Schwabach zu Nürnberg wäre genau so sinnlos bzw. sinnvoll wie Esslingen zu Stuttgart.

    Stuttgart soll doch zur Millionenstadt werden und nicht Nürnberg :zunge2: in Bayern brauchen wir keine mehr

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

  • Da bleibt aber immer noch die Frage, ob es für die Menschen in Kleinmachnow angenehmer wäre, vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf mitregiert zu werden. Nur weil die Übergänge (wie im Ruhrgebiet) fließend sind, heißt es ja nicht, dass sich die Menschen der Nachbarstadt zugehörig fühlen. Ich bin im übrigen auch manchmal ganz froh, die Stadtgrenzen Berlins hinter mir lassen zu können. Städte, die sich vom Zentrum aus ewig ausfleddern, mag ich eher nicht.

  • Da bleibt aber immer noch die Frage, ob es für die Menschen in Kleinmachnow angenehmer wäre, vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf mitregiert zu werden. Nur weil die Übergänge (wie im Ruhrgebiet) fließend sind, heißt es ja nicht, dass sich die Menschen der Nachbarstadt zugehörig fühlen. Ich bin im übrigen auch manchmal ganz froh, die Stadtgrenzen Berlins hinter mir lassen zu können. Städte, die sich vom Zentrum aus ewig ausfleddern, mag ich eher nicht.

    Gerade an der Ostgrenze Berlins sind die Übergänge zum Land Brandenburg z.B. absolut fließend und kaum erkennbar (beispielsweise Hönow). Mit entsprechenden Auswirkungen auf beiden Seiten was Schulbesuche, Behördenkram usw. betrifft.

    PS: Der Berliner Speckgürtel ist in den letzten Jahrzehnten ja stark gewachsen und wer sich im Speckgürtel ein Häuschen gekauft hat, möchte wahrscheinlich auch trotzdem die hauptstädtische Infrastruktur nutzen und arbeitet zudem sicher in Berlin.

  • Auch wenn man heute viel online machen kann - wenn "mein" Rathaus 25 km weg liegt, desgleichen mein "Stadtzentrum", wo doch gleich um die Ecke das Zentrum meines Ortes liegt?

    Berlin und Hamburg haben wenigstens ihre Bezirke. Gibts woanders nicht. Wüsste ein Stadtratsmitglied aus Feuerbach was in Esslingen wichtig ist? Kann ein Schwabinger jetzt schon richtige Entscheidungen für Solln treffen? Fällt da ein eingemeindeter Ort

    draußen erst recht durchs Netz?

    Eingemeindung haben ihre Grenzen.

    Müssen Stuttgart, Wiesbaden. Düsseldorf, Dresden usw. Millionenstädte werden?

  • Da bleibt aber immer noch die Frage, ob es für die Menschen in Kleinmachnow angenehmer wäre, vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf mitregiert zu werden. Nur weil die Übergänge (wie im Ruhrgebiet) fließend sind, heißt es ja nicht, dass sich die Menschen der Nachbarstadt zugehörig fühlen. Ich bin im übrigen auch manchmal ganz froh, die Stadtgrenzen Berlins hinter mir lassen zu können. Städte, die sich vom Zentrum aus ewig ausfleddern, mag ich eher nicht.

    Gerade an der Ostgrenze Berlins sind die Übergänge zum Land Brandenburg z.B. absolut fließend und kaum erkennbar (beispielsweise Hönow). Mit entsprechenden Auswirkungen auf beiden Seiten was Schulbesuche, Behördenkram usw. betrifft.

    PS: Der Berliner Speckgürtel ist in den letzten Jahrzehnten ja stark gewachsen und wer sich im Speckgürtel ein Häuschen gekauft hat, möchte wahrscheinlich auch trotzdem die hauptstädtische Infrastruktur nutzen und arbeitet zudem sicher in Berlin.

    Die Problematik gab es früher sogar in Gelsenkirchen. Wer gut verdiente, zog vor die Stadtgrenze. Aber eben auch, weil man nicht mehr in der Stadt leben wollte. Wenn du den Speckgürtel von Städten eingemeindest, bildet sich drum herum ein neuer.

  • Dann könnte die SpVgg Unterhaching auch wirklich als Münchner Verein bezeichnet werden.


    Man könnte alle Städte/Orte im Münchner Umland eingemeinden. Von Fürstenfeldbruck über Dachau, Unterschleißheim (oder gleich bis zum Münchner Flughafen), Vaterstetten, Ottobrunn bis Gemering als Beispiel und München wäre zweitgrößte Stadt von Deutschland ausser Hamburg gemeindet auch noch Teile des Umlandes ein.

    Unterwas? Nie gehört.... Muss so ein winziges unbedeutendes schimmliges Kaff sein, ohne bekannten Fussballverein in der Kreisliga....

  • Wenn du den Speckgürtel von Städten eingemeindest, bildet sich drum herum ein neuer.

    kann passieren, aber kann man auch verhindern durch entsprechende Grenzziehungen an naturräumlichen Gegebenheiten wenn vorhanden. im Süden und Osten von M gibts zb ausgedehnte Forstgebiete, da bildet sich so schnell kein Speckgürtel

    #22/5 5 Regional-Verbände = 5 Regional-Ligen = 5 Regional-Meister = 5 Aufsteiger

    Einmal editiert, zuletzt von Wacker_Wiggerl ()

  • Müssen Stuttgart, Wiesbaden. Düsseldorf, Dresden usw. Millionenstädte werden?

    Wiesbaden hat schon alles eingemeindet, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Vielleicht höchstens noch Wallau, damit sie ein eigenes IKEA haben. :denken:

    Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

  • Müssen Stuttgart, Wiesbaden. Düsseldorf, Dresden usw. Millionenstädte werden?

    Wiesbaden hat schon alles eingemeindet, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Vielleicht höchstens noch Wallau, damit sie ein eigenes IKEA haben. :denken:

    Vielleicht könnten ja noch Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland fusionieren und dann können Mainz und Wiesbaden fusionieren.

    #MehrFreiheitenFürAlleGeimpfteUndGenesenen

    #SonderverboteFürUngeimpfteAbschaffen

  • Was z.B. in Baden-Württemberg sinnvoll wäre eine Fusion von Böblingen und Sindelfingen. Da ist nur die Autobahn dazwischen, wobei man beide Städte auch nach Stuttgart eingemeinden könnte...


    Oder was auch Sinn machen würde, wobei da die Bundeslandgrenzen im Weg sind, Ulm und Neu-Ulm oder Ludwigshafen und Mannheim, theoretisch auch Mainz und Wiesbaden oder auch Nürnberg und Fürth weil die Übergänge fließend sind.


    Und warum das Ruhrgebiet aus vielen verschiedenen zusammengebauten Städten besteht, wo die Stadtgrenzen auch fließend sind... . Dort könnte man auch 3 große Städte machen, der Westen Duisburg, die Mitte Essen und der Osten Dortmund oder man macht gleich eine große Ruhrgebietsstadt wo dann die größte Metropole Deutschlands wäre. Haben die Ruhrgebietsstädte nie über größere Zusammenschlüsse nachgedacht?


    In Hessen gab es ja mal den Fall das Gießen mit Wetzlar und den dazwischen liegenden Gemeinden fusioniert haben und für 3 Jahre soweit ich weis die Stadt Lahn bestand, dann aber die Fusion wieder beendet wurde und beide Städte wieder eigenständig wurden. Also bringen Städtefusionen oder Eingemeidungen nicht immer Mehrwert und vielleicht passt alles auch so wie es grade ist.

  • Auch wenn man heute viel online machen kann - wenn "mein" Rathaus 25 km weg liegt, desgleichen mein "Stadtzentrum", wo doch gleich um die Ecke das Zentrum meines Ortes liegt?

    Für mich hier "auf dem Dorf" auch kein Thema. :keineahnung2:


    Du gewöhnst dich an alles.


    Unsere VG hier im Ort wurde im Zuge der Kommunalreform vernünftigerweise zum 1.1.2012 aufgelöst - seither haben wir 21 Kilometer - knapp 20 Autominuten zum "Amt".


    Ein Problem habe ich damit nicht wirklich. :nein2:



    Lustige Anekdote aus der Zeit vor der VG-Auflösung:


    Natürlich gab es zu jener Zeit auch - ich denke einen - Mitarbeiter "unseres" Ordnungsamtes.


    Und der hat es tatsächlich fertiggebracht, kostenpflichtige Verwarnungen zu verteilen, wenn Autos in absolut irrelevanten Nebenstraßen entgegen der Fahrtrichtung abgestellt waren. :lol: :lol: :lol:


    Die Begeisterung in unserer Nachbarschaft war riesig. :lol: :lol: :lol:


    Seit 2012 genießen wir nun ein - in meinen Augen - unbezahlbar ruhiges, gemütliches und rundum geiles Dorfleben.


    Bei Ordnungsamt-Bedarf musst Du zum Telefon greifen und Wartezeit einplanen. :lol:

    _________________________________________________________


    Meine Signatur befindet sich im Wartungsmodus.

  • Highlight war aber das Hotel ein Dorf weiter gegenüber der Gutmann Brauerei. Herrlich leckeres Gesöff.

    :lecker: Gutmann Weißbier aus Titting ist eine echte Empfehlung

    Yepp. Das habe ich in der besagten Hotelbar kennen und lieben gelernt, in dem ich ein paar Jahre lang immer mal für ein paar Tage residierte. Das waren noch Zeiten, vor allem als sich der Barkeeper ein Jahr mal dafür entschuldigte, dass er den Bierpreis für die Halbe von 3,20 auf 3,40 anheben musste. D-Mark wohlgemerkt, nicht in Euro. In einer Hotelbar. Zu einer Zeit, der Vergleichspreis für ein Paulaner oder Franziskaner in einer 08/15 Kneipe in der NRW-Großstadt längst bei 5 bis 6 Mark lag. :lol:


    Später dann hab ich eine Zeit in Nürnberg verbracht. Da habe ich mich an lauen Sommerabenden gerne an der Burg in so einen Mini-Biergarten gesetzt. Der Ausschankraum war ein besserer Abstellraum direkt in der Burgmauer beim Dürer-Denkmal. Da gabs auch Gutmann. Oder eben im FCN-Biergarten am Dutzendteich.


    Auch hier in Bielefeld hatte ich mal einen wirklich gut sortierten Laden aufgetan, der hatte auch immer Gutmann als "Spezialität" vorrätig. Aber den Laden gibts leider nicht mehr, so dass ich das Zeugs hier oben echt vermisse.... jaja, früher war alles besser. :schreck2:

  • Ich bin dafür, NRW in Rheinland, Westfalen und Ruhrgebiet zu trennen.

    Das wäre sowieso die beste Lösung.... Aber das Rheinland dann auch zusammenlegen mit den Rheinland-Teil von Rheinland-Pfalz.... :ja1:


    Und als Leverkusener bin ich natürlich auch kein Freund von Eingemeindungen... War zwar vor meiner Zeit bzw. als ich noch ganz klein war, aber die Pest von der linken Rheinseite wollte Leverkusen ja eingemeinden in den 70ern.... :cursing: Da musste halt die Kreisfreie Stadt Opladen dran glauben, damit Leverkusen zur Großstadt mit über 1000.000 Einwohnern wird, somit nicht eingemeindet werden darf / kann und wurde von Leverkusen eingemeindet.... Sehen viele Opladener ähnlich wie die Wattenscheider in Bochum usw. Aber das ist das kleinere Übel denke ich.... Lieber das, als "K****r" zu werden.... :schreck2:

    Dadurch wurde dann auch der Rhein-Wupper Kreis aufgelöst und das Autokennzeichen "OP" verschwand. Seit ein paar Jahren gibts das aber wieder und sinnloserweise kann das in Leverkusen jeder beantragen, egal wo er wohnt. Sinn macht das in meinen Augen nur dann, wenn man in den Stadtteilen wohnt, die früher zu Opladen bzw. RWK gehört haben oder eben in Opladen selbst... Aber so ists nunmal... :keineahnung2: